Tag 1

Tegernsee für Genießer

Tag 2

Grenzgänger

Mit dem Shuttle Bus ging es am 2. Tag kurz nach einem ausgiebigen Terrassenfrühstück von Bad Wiessee zum Ausgangspunkt der Tour, die uns heute einiges abverlangen sollte, 820 Höhenmeter standen auf dem Programm und somit der stärkste Anstieg der gesamten Tour. Und der hat es schweißtreibend wirklich in sich. Wir leiden alle ein bisschen, sind aber überglücklich als sich der Schatten der Bäume lichtet und wir die Grenze nach Tirol passieren.

Ein Teil der Gruppe nimmt sogar noch den benachbarten Gipfel des Schildenstein (1613m) mit, also nochmal 50 Meter Bonus. Über wenig belaufene Pfade setzen wir danach den Weg fort Richtung Alpen, wo eine lange Mittagspause unbedingt notwendig war. Wir sitzen, schnabulieren Kuchen und Kaiserschmarrn und lassen für einige Minute einfach so die Seele baumeln. Und wisst ihr was auffällt? Es fühlt sich an wie ein „Unterwegssein“ mit Freunden. Wir kennen uns grad so 24 Stunden, aber die Gruppe ist jetzt schon so zusammengewachsen, dass ich all meine Sorgen während dieser Mittagsstation ablege und mich so richtig auf die nächsten Tage freuen kann.

In der Ferne glänzt schon das Tiroler Meer, der Achensee, den wir am Nachmittag erreichen sollen und dafür auf einem Forstweg den Abstieg wagen. Nach der Mittagspause erst der sich allerdings ganz schön und ich jubelte innerlich, als wir die Straße und die, in den Unterlagen beschriebene, Bushaltestelle Richtung Anfechtung erreichen. Der Tag hatte es in sich. Ein paar nehmen eine Position irgendwas zwischen sitzen und liegen ein, andere stützen sich an den Fahrplanaushang, bis uns der Bus ins Genießerhotel Alpin nach Achenkrich bringt. Fix und fertig, für den Sprung in einen der kältesten Seen Tirols reichts aber noch. Und so eiskaltes Wasser ist ja bekanntlich sowieso die beste Regenerationstaktik. Mega!

Tag 3

So ein Sommertag in Tirol

Wow! Was ein Weg, was für eine Kulisse und was für ein Lebensgefühl. Ich erwische mich beim Staunen, während ich den Blick über die glitzernden Wellen und die umliegenden Gipfel von Karwendel und Rofangebirge schweifen lasse. Wir gehen einen Steig, der teils mit Drahtseilen versichert ist, trotzdem aber auch für nicht geübte Wanderer kein Problem darstellen sollte. Immer wieder laufen wir entlang kleiner Buchten, wo das Wasser an das kroatische Mittelmeer erinnert. Tiefblau und wunderschön. Wir lassen uns Zeit, denn das muss man hier auch, gehen alle zusammen baden und genießen den Tiroler Sommertag.

An der Gaisalm könnt ihr Mittagessen oder euch mit Proviant für die Strecke nach Pertisau eindecken. Ich genieße die Zeit hier sehr, freue mich über die zufriedenen Blicke der Gruppe und beobachte die drei Hunde, die auch dabei sind, bei ihren vorsichtigen Annäherungsversuchen ans Wasser. Ein Eis in Pertisau darf nicht fehlen! Ein absoluter Traum, denn die Tour verläuft heute ausschließlich entlang des Sees, bis nach Maurach, von wo wir den Bus bis ins Inntal und Jenbach nehmen und von dort die Zillertalbahn Richtung Fügen. Hier erwartet uns das Kosis Sporthotel für die Nacht.

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Almdudler-Pause an der Gaisalm
Wie ein Fjord in der Landschaft!
Kristallklar und Arschkalt!
Das Kosis Sporthotel
Traumhafte Buchten
Die alte Dampf-Zahnradbahnen
Bestens verpflegt in Achenkirch!
Tag 4
Tag 5
15 Menschen – eine Leidenschaft
Aussicht vom Berghotel
Freiheit!
Die Rastkogelhütte ist Teil den Inntaler Höhenwegs
Gipfelsieg!
Bergliebe…
Tag 6

Oben angekommen heißt es erst mal durchatmen, die Windjacke überwerfen und den Blick schweifen lassen. Unweit des Pfitscher-Joch-Haus, wo wir heute zum Mittag einkehren, liegen mehrere Hochgebirgsseen, die für Hartgesonnene zum verdienten Bad einladen.

Auf nach Italien
Wasserwelt im Zillertal
Der Schlegeisspeicher beeindruckt!
Rast in Sicht!
Tag 7

Am späten Nachmittag ist es geschafft: Man erreicht Sterzing, die nördlichste Stadt Italiens. Der Anblick der mittelalterlichen Altstadt mit ihren bunten Giebelhäusern, den charakteristischen Laubengängen und dem bekannten Zwölferturm belohnt für jeden einzelnen zurückgelegten Kilometer der gesamten Tour vom Tegernsee.

Wir haben es geschafft! Und was macht man um genaues diesen Moment gebührend zu feiern? Pizza essen, na klar. Wir kehren ein in einem urigen Innenhof, von dem Sterzing in der Innenstadt viele hat, fallen auf die Stühle und könnten kaum glücklicher sein. Auch das Hagelschauer ändert an diesem Gefühl gar nichts – wir hatten so ein Wetterglück.

Nach einer Stadtführung und einer Schnapsverkostung (beide Aktivitäten sind in der Tour inkludiert) kommen wir für den letzten Abend im Hotel bei bestem Dinner zusammen. Eine kleine Überraschung hab ich noch, denn jede/r Teilnehmer: in bekommt eine Urkunde!

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